Meine Arbeit

Der Körper kennt seine Geschichte

Jede Erfahrung hinterlässt Spuren. Schmerz, Stress, Verletzungen und traumatische Erfahrungen können sich in körperlichen Spannungs- und Schutzmustern zeigen und dadurch die Beweglichkeit, Körperwahrnehmung und das gesamte Wohlbefinden beeinflussen.

Deshalb bildet die traumasensible Körperarbeit das Fundament meiner Arbeit.

Bevor der Körper weitere therapeutische Impulse annehmen kann, braucht er zunächst die Möglichkeit, Sicherheit zu erfahren, Spannung loszulassen und wieder Zugang zu sich selbst zu finden. Dabei bestimmt immer das Pferd, was es in diesem Moment bereit ist anzunehmen.

Darauf bauen meine weiteren Therapien auf

Auf der Grundlage der traumasensiblen Körperarbeit schaue ich individuell, wo das Pferd weitere Unterstützung benötigt. Je nach Situation und Befund können folgende Bereiche miteinander kombiniert werden:

Faszientherapie

Die Faszien bilden ein weit verzweigtes Netzwerk im gesamten Körper. Mit gezielter faszialer Arbeit unterstütze ich dabei, Spannungen und Einschränkungen im Gewebe wahrzunehmen und die natürliche Beweglichkeit zu fördern.

Manuelle Techniken

Mit meinen Händen arbeite ich gezielt an Muskeln, Gelenken und Gewebestrukturen. Dabei geht es nicht um ein standardisiertes Vorgehen, sondern um feine Impulse, die auf die jeweilige Reaktion des Pferdes abgestimmt werden.

Dorntherapie

Die Dorntherapie kann als ergänzende manuelle Methode eingesetzt werden, wenn sie für das jeweilige Pferd und seine Situation sinnvoll ist.

Pferdetaping

Taping kann gezielt eingesetzt werden, um die Körperwahrnehmung zu unterstützen und bestimmte therapeutische Prozesse zu begleiten.

Bewegungstherapie

Was sich während der Körperarbeit verändert, soll auch in der Bewegung ankommen.

Durch individuell abgestimmte Bewegungstherapie unterstütze ich das Pferd dabei, seinen Körper wieder besser wahrzunehmen, (neue) Bewegungsmöglichkeiten zu entwickeln und die gewonnenen Bewegungsfreiheit in  den Alltag zu übertragen.

individuelle Fütterungsempfehlung

Therapien für den Körper können wichtige Impulse setzen - doch die alltäglichen Rahmenbedingungen entscheiden mit wie nachhaltig dieser Impuls wirkt. Eine individuell abgestimmte Fütterung kann dabei unterstützen, den Körper während des Therapiezeitraums optimal zu versorgen.

Gemeinsam für das Pferd

Eine nachhaltige Veränderung entsteht für mich nicht allein während eines Behandlungstermins.

Der Besitzer ist ein wichtiger Teil des gesamten Prozesses. Sie kennen Ihr Pferd, seine Geschichte und seinen Alltag und nehmen Veränderungen oft als Erste wahr. Dieses Wissen ist für meine Arbeit wertvoll.

Deshalb möchte ich nicht nur Ihr Pferd behandeln, sondern Sie dabei unterstützen, Ihr Pferd besser zu verstehen und selbst etwas für seine körperliche und emotionale Balance tun zu können.

Ich erkläre Ihnen, was ich wahrnehme, welche Zusammenhänge bestehen und worauf Sie im Alltag achten können. Je nach Situation zeige ich Ihnen einfache Möglichkeiten, wie Sie Ihr Pferd zwischen den Terminen, und auch auf lange Sicht, unterstützen und die therapeutischen Veränderungen in den Alltag integrieren können. 

So entsteht eine Zusammenarbeit, bei der wir gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten: Ihr Pferd soll sich in seinem Körper wieder sicherer, freier und vertrauter fühlen – und Sie sollen wissen, wie Sie es auf diesem Weg unterstützen können.

Alles beginnt mit dem Pferd

Es gibt für mich kein festes Behandlungsschema.

Meine Hände, meine Wahrnehmung, die Reaktion des Pferdes und die Beobachtungen des Besitzers geben dabei die Richtung vor.

Denn für mich bedeutet ganzheitliche Arbeit vor allem eines: nicht alleine am Pferd zu arbeiten, sondern gemeinsam mit Ihnen und Pferd.

 

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